M(K)ein Alltag mit Tieren

Seitdem ich mit Tieren lebe, hab ich eins gelernt. Kein Tag gleicht dem anderen und  die vielen kleinen Überraschungen, die das Zusammenleben prägen, sind Schocktherapie für mein Kontrollierbedürfnis.

 

Da kann man Pläne schmieden und To-Do-Listen schreiben so viel man will, die Natur lacht sich doch immer wieder ins Fäustchen und macht einem einen Strich durch die Rechnung. So mussten wir den Termin zur Abholung unserer neuen Alpakas nochmal um zwei Wochen verschieben und von den Pensionstieren kam erstmal nur eins zu uns, da das andere noch ein wenig Nestwärme benötigt.

 

Für Vagabonde jedoch war es am 9. April  an der Zeit seine alte Herde in Elbenschwand zu verlassen, um im benachbarten Wies in sein neues Zuhause zu ziehen. Noch ein wenig ängstlich und schüchtern traute er sich erst nicht aus dem Transporter heraus, auf der anderen Seite des Zaunes machte sich schon große Neugierde breit. Dann das erste Zusammentreffen auf der Weide mit viel Geschnupper und Gesumme.

 

Nach ein paar Tagen Aufregung inklusive Angerempel, sah das ganze doch schon sehr harmonisch aus und die vier Jungs schienen sich aneinander gewöhnt zu haben.

Damit die Jungs auch richtig viel geschützten Platz auf der neuen Weide haben werden, begannen wir am letzten Wochenende mit dem Aufbau des Weidezeltes. Seit langem schien endlich mal wieder die Sonne und nach all der vielen Arbeit, die wir vorher erledigen mussten, waren wir hoch motiviert das komplette Gerüst am Sonntag Vormittag aufzustellen. Ich finde, das Nickerchen hinterher hab ich mir verdient ;-)

Ich erwähnte ja bereits die Überraschungen, die die Natur so für uns bereit hält, denn es ist kaum zu glauben, dass es einen Tag nach diesem frühlingshaften Sonnenscheintag so aussah.

Wollen wir mal hoffen, dass nach dieser schnee- und regenlastigen Woche der Frühling endlich dauerhaft ins Kleine Wiesental einzieht und wir bald unsere neuen Alpakas hier begrüßen dürfen. Wir sind gespannt...